2. Festkonzert 60 Jahre Philharmonischer Chor Nürnberg

22. November 2026, 17:00

Meistersingerhalle Großer Saal
2. Festkonzert 60 Jahre Philharmonischer Chor Nürnberg

Elisabeth Fußeder, ver-such - zu unsern Zeiten (a-capella)

 

Die Komponistin im Gespräch 

 

Elisabeth Fußeder, [b]LUE - für Chor und Sinfonieorchester (Uraufführung)

 

Ludwig van Beethoven: Messe in C-Dur op. 86

 

Solisten der Nürnberger Hochschule für Musik (HfM)

Philharmonischer Chor Nürnberg

Nürnberger Symphoniker

 

Leitung: Gordian Teupke

 

Kartenreservierungen (Preis: 24€ - 40€, Vergünstigungen für Schwerbehinderte, Schüler, Studenten, Inhaber der Nürnberg-Card) gerne über info@philharmonischer-chor-nuernberg.de.

Tickets

Ein Auszug aus der Vita der Komponistin Elisabeth Fußeder:

 

Elisabeth Fußeder (*2000) knüpfte in ihrer Heimatstadt Freising in der Kompositionsklasse des Komponisten Rodolphe Haimann erste Kontakte zur Kunst des Komponierens. 2020 absolvierte sie an der musication Berufsfachschule für Musik in Nürnberg mit Auszeichnung die Prüfungen zur staatlich geprüften Ensembleleiterin.

 

Anschließend studierte sie in Freiburg Komposition bei Prof. Brice Pauset sowie Gehörbildung bei Prof. Konrad Georgi und befindet sich derzeit im Masterstudium bei Prof. Johannes Schöllhorn. 2023/24 war sie als Erasmus-Studentin an der Sibelius-Academy in Helsinki eingeschrieben.


Fußeder erhielt bereits mehrere Auszeichnungen bei dem Wettbewerb Jugend komponiert Bayern unter der künstlerischen Leitung von Minas Borboudakis, dem Wettbewerb „re:compose“ (Edukationsprojekt des Bayerischen Rundfunks) und dem Wettbewerb „Fanfare“ des Spielfeld Klassik. Aufführungen ihrer Werke fanden bereits in Deutschland, Portugal, Schweden, Italien, Belgien und der Schweiz statt. Sie wurde mit Auftragskompositionen für u. a. den via-nova-chor München, das Ensemble recherche, mehrfach den Bundesjugendchor, die Munich Classical Players, das Festival code modern, den Bayerischen Landesjugendchor, das Ensemble 'False relationships and the extended ending', das Vokalensemble Lauschwerk, das Ensemble Feuervogel und die Mädchenkantorei am Freiburger Münster betraut. Ihre Komposition "may-be-peace" für fünf Stimmen erhielt 2022 den Sonderpreis des Valentin-Becker-Kompositionswettbewerb. 2023 wurde 'in tenebris'  für gemischten Chor beim Kompositionswettbewerb der randspiele Zepernick ausgezeichnet. Fußeders "Sofðu unga ástin mín" erhielt 2024 den ersten Preis beim Wettbewerb Nocturne (ausgeschrieben vom Voktett Hannover, der chor.com, dem Kulturbüro der Stadt Hannover und dem Carus Verlag). Ihr Zyklus „waldeslust“ ist auf der Debut-CD des Bundesjugendchors sowie als Partitur bei Carus erschienen und wurde unter anderem vom Eric Ericssons Kammarkör unter Gastdirigat von Justin Doyle aufgeführt.
Angetrieben von ihrer Leidenschaft für Vokalmusik singt Elisabeth Fußeder in mehreren Chören und war Gründungsmitglied des Vokalsextetts "Chiave", das mehrfach auf Bundesebene mit Sonderpreisen ausgezeichnet wurde.

 

Während ihrer Ausbildung zur Ensembleleiterin in Nürnberg sang Elisabeth Fußeder auch im Sopran des Philharmonischen Chors. So haben wir sie kennengelernt und danach mit großem Interesse ihre kompositorische Laufbahn verfolgt. Es ist uns eine große Freude, dass wir Elisabeth Fußeder dazu gewinnen konnten für unser 60. Chorjubiläum mit b[LUE] - für Chor und Sinfonieorchester ein eigenes Auftragswerk zu komponieren, das am heutigen Abend uraufgeführt wird.

 

Aus ihrem Repertoire singen wir zu Beginn des Abends das a-capella Stück ver-such - zu unsern Zeiten, das sie im Auftrag für das 1300 jährige Jubiläum des Erzbistums München/Freising komponierte

 

Vor der Uraufführung wird Chorvorstand Rainer Ostermeyer dann die Komponistin Elisabeth Fußeder in einem kurzen Gespräch dem Publikum in der Meistersingerhalle persönlich vorstellen.

 

Nach der Pause werden wir Ludwig van Beethovens Messe in C-Dur op. 86 zur Aufführung bringen. Sie wurde 1807 in Eisenstadt uraufgeführt. Beethoven stand damals unter dem Vorbild seines Lehrers Joseph Haydn und so finden sich in Beethovens Skizzen zum Gloria auch zwei Stellen aus Haydns Schöpfungsmesse.

 

Beethoven distanzierte sich in der C-Dur Messe von der traditionellen Messevertonung und behandelte den Text nach eigener Angabe so, "wie er noch wenig behandelt worden". Die Messe ist bekannt für ihre moderne und zukunftsweisende Tonsprache und hat die Weiterentwicklung der Messekomposition im 19. Jahrhundert maßgeblich beeeinflusst. Der in dieser Messe stattfindende ständige dramatische Wechsel vokaler und instrumentaler Passagen stellt insbesondere den Chor vor enorme Herausforderungen (Quelle: Wikipedia)

 

Für die Messe in C-Dur werden Sänger*innen der Meisterklasse der Nürnberger Hochschule für Musik die Solopartien übernehmen.

 

Es begleiten uns zu unserem 2. Festkonzert erneut unsere erfahrenen Orchesterpartner, die Nürnberger Symphoniker, und am Pult steht Gordian Teupke, der künstlerische Leiter des Philharmonischen Chors Nürnberg.